Wie vorhergesagt: Glasiglus reichen nicht

Glasiglus I

Wir hatten es bei der Abschaffung der Hausglastonnen vorhergesagt: Vielerorts wird das Fassungsvermögen der Glasiglus nicht ausreichen um die abgeschafften Hausglastonnen zu ersetzen. Allein in meiner Nachbarschaft wurden mindestens 18 Hausglastonnen durch einen Iglustandort mit jeweils einem Grün-, Weiß- und Braunglasiglu ersetzt. Das Resultat: Die Weiß- und auch die Grünglasiglus sind überfüllt. Wenn man zusätzlich berücksichtigt, dass in den Müllsammelstellen der Wohnungsgesellschaften verständlicher Weise ebenfalls Altglas auf dem Boden abgestellt und auch in der gelben oder blauen Tonne entsorgt wird, verstärkt sich dieser Eindruck noch.

Wir LINKE bleiben dabei: Die Abschaffung der Hausglastonnen ist mieterfeindlich und unökologisch. Das bewährte Berliner Holsystem hätte ohne größeren Aufwand um eine Braunglastonne und Einwurfschlitze erweitert werden können. Statt dessen drängt sich der Verdacht auf, das hier einfach nur auf dem Rücken der Betroffenen – ohne vorherige Mitbestimmungsmöglichkeit – Geld gespart werden soll. Das ist nicht hinnehmbar.

Deswegen hat die BVV auf Antrag der LINKEN beschlossen, sich für die Rückkehr der Hausglastonnen einzusetzen. Auch im Abgeordnetenhaus haben wir einen entsprechenden Antrag gestellt.

Sie möchten mithelfen Druck bei SPD und CDU zu machen?

Nutzen Sie die Möglichkeit zum Protest gegen die Abschaffung der Hausglastonnen. Wenden Sie sich mit Petitionen an das Abgeordnetenhaus.

Abgeordnetenhaus von Berlin
Petitionsausschuss
10111 Berlin-Mitte
E-Mail: petmail@parlament-berlin.de

Oder wenden Sie sich direkt an die zuständige SPD-geführte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Tel.: 030 90139-3000 Mail: fragen@senstadtum.berlin.de

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