Weg zum Aufzug ermöglichen – Bedarfsampel einrichten

Aufzugflyer Front

Liebe Nachbarn,

wenn ich an den Aufzug am U-Bahnhof Magdalenenstraße denke, kommt mir folgender Schildbürgerstreich in Erinnerung: Die Schildbürger bauen ein neues, prächtiges Rathaus. Leider vergisst der Architekt die Fenster zu planen. Deswegen ist es im Rathaus stockfi nster. Nun versuchen die Schildbürger vergeblich Sonnenlicht einzufangen und in das Rathaus zu tragen. Der Versuch schlägt natürlich fehl.

Der Aufzug am U-Bahnhof Magdalenenstraße ist seit Anfang Juni 2013 fertig. Trotzdem konnte er noch von keinem Fahrgast benutzt werden. Täglich müssen Kinderwagen und Rollatoren mühsam die Treppen rauf- und runtergeschleppt werden. Eine Zumutung für alle betroffenen Anwohner. Es fehlt schlicht eine Ampelanlage, um gefahrlos zum Aufzug zu gelangen.

Anfang August kündigte die SPD-geführte Senatsstadtverwaltung in der Berliner Zeitung an, dass im September mit dem Bau der Ampel begonnen werden soll. Ende 2013 soll sie dann fertig sein und der Aufzug könnte endlich benutzt werden.

Inzwischen ist der Dezember angebrochen und noch hat sich nichts getan. DIE LINKE hat jetzt auf meine Initiative in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beantragt (DS/1014/VII), bis zur Fertigstellung der Ampelanlage eine Bedarfsampel aufzustellen. Dann könnte der Aufzug endlich benutzt werden. Für den Autoverkehr dürfte diese Übergangslösung nach dem Abbau der Baustellenampel an der Lichtenberger Brücke verkraftbar sein. Hoffentlich ist dann bald Schluss mit diesem Schildbürgerstreich!

Ihr
Sebastian Schlüsselburg
(stellv. Bezirksvorsitzender DIE LINKE Lichtenberg)

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