Katja Kipping kommt: Für eine gerechte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

DIE LINKE. lädt Sie herzlich zur Diskussionsveranstaltung mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 13. Juli 2011 um 19 Uhr in die UNDINE (Hagenstr. 57) ein:

Wer kein ausreichendes Einkommen hat, ist in der heutigen Gesellschaft von sozialer Ausgrenzung bedroht. Ca. 3 Millionen Menschen sind offiziell arbeitslos, hinzu kommen 1,3 Millionen Menschen, die durch statistische Tricks nicht als arbeitslos gelten. Ebenfalls in keiner Statistik taucht sogenannte verdeckte Armut auf. Auf der anderen Seite findet eine Ausweitung von schlecht oder gänzlich unbezahlter Arbeit statt, während die einen wegen Überstunden und flexibilisierten Arbeitszeiten kaum Zeit für Familie, Freundeskreis, Muße und politisches Engagement finden.Eins ist klar: Hartz IV muss weg! Auch Menschen, die erwerbslos sind, müssen durch eine ausreichende materielle Absicherung am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Auf Bundesebene setzt sich DIE LINKE sich für eine sanktionsfreie Mindestsicherung ein. Darüber hinaus werden Konzepte wie das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Demokratie braucht Umverteilung! Soziale Ungleichheit ist ein Demokratieproblem. Die Anhäufung riesiger Vermögen durch einige wenige bedeutet eine überproportionale Möglichkeit politischer Einflussnahme. Deswegen setzen wir uns auf Bundesebene für eine Besteuerung hoher Vermögen und eine Reform der Erbschaftssteuer ein.

Arbeit muss anders gedacht werden! Wir wollen nicht irgendwelche, sondern gute Arbeit. Für Erwerbsarbeit bedeutet das: gute Löhne, Mitbestimmung und einen sicheren Arbeitsplatz, der nicht krank macht. Auf Bundesebene setzt sich die Linke daher für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Auf Landesebene haben wir den ÖBS geschaffen, ein Vergabegesetz mit Mindestlohn durchgesetzt und erfolgreiche Klage gegen die sog. Christlichen Dumping lohngewerkschaften geführt. Darüber hinaus arbeiten wir an einem anderen Arbeitsbegriff, der auch nicht entlohnte Arbeit mit einbezieht. Pflege, Kindererziehung und Haushaltsarbeit werden nach wie vor überwiegend von Frauen entweder zusätzlich zur Erwerbsarbeit oder in unbezahlter Vollzeittätigkeit erbracht. Deswegen setzt sich die Linke für eine Abschaffung der Subvention eines überholten Familienmodells mit dem Mann als Ernährer und der Frau als Zuverdienerin ein.

Wir möchten mit Ihnen über die herrschende Arbeits- und Sozialpolitik ins Gespräch kommen. Welche Konzepte setzt DIE LINKE im Bund und in Berlin dagegen? Was sind Ihre Erwartungen an eine gerechte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik? Was ist ein zeitgemäßer Arbeitsbegriff?

Gast: Katja Kipping (MdB und stellv. Parteivorsitzende DIE LINKE.)

Moderation: Sebastian Schlüsselburg (Direktkandidat in Alt-Lichtenberg/Wahlkreis 4)

Herunterladen: Einladung Katja kommt

2 Gedanken zu „Katja Kipping kommt: Für eine gerechte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“

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