Gemeinschaftsschulen sind ein Erfolgsmodell – Beachtliche Lernzuwächse im oberen Leistungsviertel

Der stellv. Bezirksvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Partei DIE LINKE. Lichtenberg, Sebastian Schlüsselburg, erklärt:

Der heute vorgestellte Bericht der wissenschaftlichen Begleitung belegt: Die von der LINKEN initiierten Gemeinschaftsschulen sind ein Erfolgsmodell. Das wird vor allem durch die erfreulichen Lernzuwächse deutlich. Alle Berliner Gemeinschaftsschulen weisen z.B. signifikant höhere Werte bei der wichtigen Lesekompetenz auf, als die Hamburger Vergleichsschulen.

Besonders erfreulich: In allen Gemeinschaftsschulen hat sich der Anteil der leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zwischen den beiden Erhebungszeitpunkten deutlich erhöht. Gleichzeitig ist er in den unteren Leistungsbereichen annähernd gleich geblieben. Diese Ergebnisse entkräften endgültig die Märchen der ewig gestrigen Gemeinschaftsschulgegener. Von der individuellen Förderung in den Gemeinschaftsschulen profitieren nicht nur die Leistungsschwachen sondern sogar in größerem Maße die Leistungsstarken.

DIE LINKE geht deshalb davon aus, dass die „Pilotphase Gemeinschaftsschule“ fortgesetzt wird. Gerade jetzt sollten weitere Schulen durch den Senat und die Bezirke nachdrücklich dazu ermutigt werden sich zu Gemeinschaftsschulen zu entwickeln. CDU und SPD müssen hierfür auch die erforderlichen Haushaltsmittel zur Verfügung stellen. Darüber hinaus muss der Gemeinschaftsschul-Gedanke auch bei den Gymnasien und Sekundarschulen gestärkt werden. Das Probejahr muss abgeschafft und das Lernen auch dort individualisiert werden.

Von der SPD-Bildungsstadträtin Beurich erwarte ich endlich messbare Ergebnisse. Lichtenberg darf in dieser Frage im Vergleich zu anderen Bezirken nicht länger Entwicklungsland sein.

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