Die Berliner Schulreform – Ein Modell für Deutschland!?

Am 22. November 2007 appellierten renommierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ unter der Überschrift „Schluss mit dem Streit! Wie Deutschlands Schulsystem reformiert werden muss“ an die Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitiker, Bildungsblockaden zu überwinden und riefen dazu auf, das Schulsystem in der Sekundarstufe zu reformieren. Sie forderten mehr Bildungsgerechtigkeit, um soziale und ethnische Abgrenzungen zu verhindern. Der Aufruf schloss mit den Worten: „Ist das der richtige Weg? Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.“

Berlin hat sich mit einem neuen Schulgesetz auf den Weg gemacht: Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen wurden ab dem Schuljahr 2010/2011 zu einer einheitlichen Schulart neben dem Gymnasium zusammengefasst. Ziel der neuen Schulart Integrierte Sekundarschule ist es, möglichst alle Schülerinnen und Schüler zu einem ersten Bildungsabschluss und möglichst viele zu einem mittleren Abschluss oder zur Hochschulreife zu führen und den starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft sowie Migrationshintergrund und schulischen Leistungen abzubauen.

Eine erste Zwischenbilanz ziehen

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance Berlin
Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Humboldt Universität zu Berlin
Prof. Dr. Ludger Wößmann,
Ludwig-Maximilians-Universität München, ifo Institut für Wirtschaftsforschung
Dr. Gunilla Neukirchen, Schulleiterin Beethoven-Gymnasium Steglitz
Detlev Pawollek, Schulleiter Röntgenschule Neukölln
Regina Mayer, Schulleiterin Max-Taut-Schule, OSZ

Moderation: Jan-Martin Wiarda, Wochenzeitung „DIE ZEIT“

Die Veranstaltung findet statt am 28. September 2010, 18:00 bis 20:00 Uhr,
in der Aula der Max-Taut-Schule, Fischerstraße 36, 10317 Berlin-Lichtenberg,
S-Bahnhof Nöldnerplatz.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.