Der offene Vollzug ist ein Berliner Erfolgsmodell

Nach der Flucht von neun Häftlingen aus dem Gefängnis Plötzensee innerhalb weniger Tage ging es in der Aktuellen Stunde um die „Tage der offenen Tür in der Berliner Justiz – Berlin fehlt auch ein Justizsenator“ auf Antrag der CDU-Fraktion.

Sebastian Schlüsselburg bricht eine Lanze für den offenen Vollzug als „Berliner Erfolgsmodell“ und wirft der CDU-Opposition eine unsachliche Debatte über den Häftlingsausbruch zum Jahresende aus der JVA Plötzensee vor. Die CDU senke das Niveau und mache gemeinsame Sache mit der AfD, die Ängste der Öffentlichkeit schüre. So sei die Polemik von „Tagen der offenen Tür“ in der JVA sprachlich falsch. Sinn und Zweck des offenen Vollzugs sei es, dass die Türen bis zum abendlichen Einschluss offen blieben. Dies habe auch die CDU mitbeschlossen. Jetzt gehe es vor allem darum, die Personallücke im Justizvollzug zu beheben. Eine hundertprozentige Ausbruchssicherheit gebe es nicht.